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Datenschutzhinweise gemäß EU-Datenschutz-Grundverordnung

 

Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient!

Am 25.Mai 2018 entfaltet die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ihre Wirksamkeit. Der Datenschutz in der Europäischen Union wird hierdurch deutlich gestärkt und stärkt damit Ihre persönlichen Rechte, sowie die Verpflichtungen für uns als Unternehmen Ihnen gegenüber, die wir sehr ernst nehmen.

In unsrer Praxis legten wir seit jeher einen besonderen Wert auf die Sicherheit Ihrer persönlichen Daten. Dies ist schon durch die Ärztliche Schweigepflicht geboten. Die Ärztliche Schweigepflicht ist nun noch durch die DSGVO ergänzt worden, die den Datenschutz, die Speicherung und Weitergabe der elektronischen Daten regelt. Die DSGVO regelt auch, dass wir Sie über darüber informieren müssen.

  1. Wer ist für die Datenverarbeitung verantwortlich und an wen kann ich mich wenden?


    Verantwortlich sind die Praxisinhaber der Praxis Wiesendamm

Dr. med. Wolfgang Maehder, Martin Diez und Dr. med. Diethart Wolters
Wiesendamm 26a

28879 Grasberg
Telefon: 04208/2296
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Sie erreichen unsere(n) betriebliche(n) Datenschutzbeauftragte(n) unter:

 Praxis Wiesendamm
Datenschutzbeauftragte(r)
Wiesendamm 26a

28879 Grasberg
Telefon: 04208/2296
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

  1. Welche Quellen und Daten nutzen wir?

    Wir verarbeiten Daten, die wir im Rahmen unserer ärztlichen und geschäftlichen Beziehung von Ihnen selbst erhalten.
    Zudem verarbeiten wir – sofern für die Erbringung von ärztlichen und geschäftlichen Leistungen erforderlich – personenbezogene Daten, die wir von ärztlichen Kollegen, der Kassenärztlichen Vereinigung, der Ärztekammer, den Krankenkassen, dem Medizinischen Dienst der Kassen (MdK) oder sonstigen Dritten zulässigerweise (z.B. zur Ausführung ärztlicher Leistungen, zur Erfüllung des Behandlungsvertrages zwischen Ihnen und uns, im Rahmen der Abrechnung unserer Leistungen gegenüber Krankenkassen oder anderen Dritten wie Labor, im Rahmen von Anfragen der Krankenkassen) erhalten haben.
    Zum anderen verarbeiten wir personenbezogene Daten, die wir aus öffentlich zugänglichen Quellen (z.B. Telefonbücher, Medien oder Internet) zulässigerweise erhalten haben und verarbeiten dürfen.

    Relevante personenbezogene Daten können sein:
    Name, Adresse, andere Kontaktdaten (Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Geburtsdatum und –ort, Geschlecht, Staatsangehörigkeit, Familienstand, Geschäftsfähigkeit, Berufsstand, die Krankenkasse, bei der Sie versichert sind, die Krankenversichertennummer, den Versichertenstatus
    im Rahmen der ärztlichen Behandlung erhobene Daten wie Anamnese, Untersuchungsbefunde, Labordatendifferentialdiagnostische oder therapeutische Erwägungen, Diagnosen, Abrechnungsdaten, Schriftwechsel mit Dritten wie Krankenkassen, Kassenärztlicher Vereinigung, dem medizinischen Dienst der Kassen (MdK), Berichte von ärztlichen oder nichtärztlichen Kollegen wie z.B. Physio- oder Psychotherapeuten.

  

  1. Wofür verarbeiten wir Ihre Daten (Zweck der Verarbeitung) und auf welcher Rechtsgrundlage?

Wir verarbeiten Ihre vorab genannten Daten im Einklang mit den Bestimmungen der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und dem Bundesdatenschutzgesetz (BDGS): 

  1. Zur Erfüllung unserer vertraglichen Pflichten (Art. 6 Abs. 1f DSGVO):
    Durch die Ihre Behandlung gehen wir einen Behandlungsvertrag mit Ihnen ein. Die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten erfolgt zur Erbringung von ärztlichen und anderen medizinischen Leistungen und zur Dokumentation der erbrachten Leistungen.

    Der Zweck richtet sich in erster Linie nach der konkreten Behandlung. Hier kommen in Frage:
  2. Dokumentation der Krankengeschichte um im Verlaufe der weiteren Behandlung darauf zurückgreifen zu können.
  3. Abrechnungszwecken
  4. Beantwortung von Anfragen der hierzu berechtigten Organe wie z.B. Krankenkassen, dem Medizinischen Dienst der Kassen (MdK) oder der kassenärztlichen Vereinigung, soweit die Beantwortung der Anfragen nicht der ärztlichen Schweigepflicht entgegensteht.

  5. Auf dem Boden Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1a DSGVO)
    Soweit Sie uns eine Einwilligung von personenbezogenen Daten für bestimmte Zwecke (z.B. Weitergabe von Informationen an Medizinische Kollegen, im Rahmen von Studien, im Rahmen von Hausarztverträgen, an von Ihnen in Vorsorgevollmachten bestimmte Angehörige) erteilt haben, ist die Rechtmäßigkeit dieser Verarbeitung auf Basis Ihrer Einwilligung gegeben. Ihre Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden. Dies gilt auch für den Widerruf von Einwilligungserklärungen, die vor der Geltung der EU-Datenschutz-Grundverordnung, also vor dem 25.Mai 2018, uns gegenüber erteilt worden sind. Bitte beachten Sie, dass der Widerruf erst für die Zukunft wirkt. Verarbeitungen, die vor dem Widerruf erfolgt sind, sind davon nicht betroffen.
  6. Aufgrund gesetzlicher Vorgaben (Art. 6 Abs. 1c DSGVO oder im öffentlichen Interesse (Art. 6 Abs. 1e DSVGO)
    Zudem unterliegen wir als ärztliche Praxis diversen rechtlichen Verpflichtungen. Zum einen unterliegen wir gesetzlichen Vorgaben (z.B. Hygieneregelungen, Bundesseuchengesetz) sowie berufsbedingten Vorgaben (z.B. der Ärztekammer, den Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-Ba).
    Zu den Zwecken der Verarbeitung gehören unter anderem die Identitäts- und Altersprüfung, der Erfüllung kontroll- und meldepflichtiger Vorgänge und Erkrankungen, sowie der Auswertung und Entwicklung von Krankheitsverläufen.


  7. Wer bekommt meine Daten?
    Innerhalb unserer Praxis erhalten ausschließlich diejenigen Zugriff auf Ihre Daten, die diese zur Erfüllung der beruflichen, vertraglichen und gesetzlichen Verpflichtungen im Rahmen des Behandlungsvertrages benötigen. Dies sind unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Auch von uns eingesetzte Dienstleister (z.B. PrivatVerrechnungsStelle (PVS) zur Erstellung von Privatabrechnungen) und Erfüllungsgehilfen. Voraussetzung hierfür ist, dass diese das Arztgeheimnis und die Datenschutzrechte nach DSGVO wahren.

Im Hinblick auf die Datenweitergabe an Empfänger außerhalb unsrer Praxis ist zunächst zu beachten, dass wir als Praxis zur Verschwiegenheit über alle uns bekannte personenbezogene Daten, Informationen und Wertungen, von denen wir Kenntnis erlangen, verpflichtet sind.
Informationen über Sie dürfen wir nur weitergeben, wenn das Gesetz die gebietet und/oder Sie in die Weitergabe der Daten ausdrücklich eingewilligt haben, wir zur Erteilung einer Auskunft befugt sind und die Empfänger der Daten die Einhaltung der ärztlichen Schweigepflicht sowie die Vorgaben der Datenschutzrechte nach DSGVO garantieren.

Unter diesen Voraussetzungen können Empfänger personenbezogener Daten sein:

  • die Kassenärztliche Vereinigung (KV)
  • die PrivatVerrechungsStelle (PVS)
  • die Krankenkasse, bei der sie versichert sind oder bei der Sie für den Zeitpunkt der Anfrage versichert waren.
  • der medizinische Dienst der Kassen (MdK)
  • die Rentenversicherung
  • das Landesamt für Soziales, Jugend und Familie
  • die entsprechenden Gesundheitsämter
  • das von uns beauftragte Labor
  • das von uns beauftrage histologischen Institut
  • andere ärztliche Kolleginnen und Kollegen
  • das Krebsregister
  • das Standesamt (Totenschein)


  1. Werden Daten in ein Drittland oder an eine internationale Organisation übermittelt?
    Eine Datenübermittlung in Länder außerhalb der EU bzw. des EWR (sogenannte Drittstaaten) findet nicht statt.

  2. Wie lange werden meine Daten gespeichert?
    Wir verarbeiten und speichern Ihre personenbezogenen Daten solange es für die Erfüllung unserer vertraglichen und gesetzlichen Pflichten erforderlich ist. Sind die Daten für die Erfüllung vertraglicher oder gesetzlicher Pflichten nicht mehr erforderlich, werden diese regelmäßig gelöscht. Die Aufbewahrungspflicht medizinischer Unterlagen beträgt 10 Jahre.

  3. Welche Datenschutzrechte habe ich?
    Sie haben als betroffene Person das Recht auf Auskunft nach Artikel 15 DSGVO, das Recht auf Berichtigung nach Artikel 16 DSGVO, das Recht auf Löschung nach Artikel 17 DSGVO, das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung von Daten nach Artikel 18 DSGVO, das Recht auf Widerspruch aus Artikel 21 DSGVO,  sowie das Recht auf Datenübertragbarkeit aus Artikel 20 DSGVO. Beim Auskunftsrecht und beim Löschungsrecht gelten die Einschränkungen nach §§34 und 35 BDSG. Darüber hinaus besteht ein Beschwerderecht bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde (Artikel 77 DSGVO i.V.m. §19 BDSG).

    Eine erteilte Einwilligung in die Verarbeitung personenbezogener Daten können Sie jederzeit uns gegenüber widerrufen. Dies gilt auch für den Widerruf von Einwilligungserklärungen, die vor der Geltung der EU-Datenschutz-Grundverordnung, also vor dem 25. Mair 2018, uns gegenüber erteilt worden sind. Bitte beachten Sie, dass der Widerruf erst für die Zukunft wirkt. Verarbeitungen, die vor dem Widerruf erfolgt sind, sind davon nicht betroffen. 

  1. Gibt es für mich eine Pflicht zur Bereitstellung von Daten?
    Im Rahmen unserer Geschäftsbeziehung, die sich aus dem durch die Behandlung geschlossenen Behandlungsvertrag ergibt, müssen Sie diejenigen personenbezogenen Daten bereitstellen, die für die Aufnahme und Durchführung einer Geschäftsbeziehung und die Erfüllung der damit verbundenen vertraglichen Pflichten erforderlich sind oder zu deren Erhebung wir gesetzlich verpflichtet sind. Ohne diese Daten werden wir in der Regel eine Behandlung und damit das Zustandekommen eines Behandlungsvertrages ablehnen müssen oder einen bestehenden Behandlungsvertrag nicht mehr durchführen können und ggf. beenden.

    Insbesondere sind wir nach den geltenden gesetzlichen Vorschriften verpflichtet, Sie anhand Ihrer Krankenversicherungskarte oder anhand Ihres Personalausweises zu identifizieren. Dabei erheben wir Ihren Namen, die Anschrift, das Geburtsdatum, ggf. die Krankenkasse, bei der Sie versichert sind, die Versichertennummer. Damit wir dieser Verpflichtung nachkommen können, sind sie verpflichtet, uns die notwendigen Informationen und  Unterlagen zur Verfügung zu stellen und die sich im Laufe der Geschäftsbeziehung ergebenden Änderungen unverzüglich anzuzeigen.

  2. Inwieweit gibt es eine automatisierte Entscheidungsfindung (einschließlich Profiling)?
    Eine automatisierte Entscheidungsfindung findet bei uns nicht statt.

  3. Findet „Profiling“ statt?
    Ein Profiling findet durch uns nicht statt.


Informationen über Ihr Widerspruchsrecht nach Artikel 21 EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)


Sie haben das Recht, aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung Sie betreffender personenbezogener Daten, die aufgrund von Artikel 6 Abs. 1e DSGVO (Datenverarbeitung im öffentlichen Interesse) und Artikel 6 Abs. 1f DSGVO (Datenverarbeitung auf der Grundlage einer Interessenabwägung) erfolgt, Widerspruch einlegen. Dies gilt auch für eine auf diese Bestimmungen gestütztes – von uns aber nicht durchgeführtes – Profiling im Sinne von Artikel 4 Abs. 4 DSGVO.

Legen Sie Widerspruch ein, werden wir Ihre personenbezogenen Daten nicht mehr verarbeiten, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die Ihre Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

Der Widerspruch kann formfrei, auch mündlich, erfolgen. Auch hier müssen wir uns von Ihrer Identität überzeugen, so dass ein telefonischer Widerspruch nur in Ausnahmefällen möglich ist.

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