Allergien werden immer häufiger. Oftmals - besonders in der Frühjahrszeit - sind sie am Anfang klinisch kaum von einer Erkältung zu unterscheiden.
Später kommt es häufig zu einem sogenannten Etagenwechsel. Waren am Anfang "nur" die Nase und die Augen betroffen - schlimm genug, wie wir finden - kann es im Verlauf der Krankheit passieren, dass die Krankheit auf die Bronchien schlägt. Dies geht mit Luftnot einher, die in seltenen Fällen lebensbedrohlich werden kann.

Die genaue Bestimmung der Allergene (der Stoffe, gegen die man allergisch ist) macht Sinn. Denn Haupttherapie ist die Vermeidung solcher Allergene. Oft lässt sich Allergenekontakt aber nicht vermeiden.

Hier kann man neben der medikamentösen Therapie, die - auch wenn die Krankenkassen sich weigern, manche Medikamente zu bezahlen - in jedem Fall mit uns abgesprochen werden sollte, desensibilisieren.

Eine unzureichende medikamentöse Therapie kann zu einem allergischen Asthma führen. Bei entsprechender Indikation führen wir eine Desensibilisierungstherapie in unserer Praxis durch. Die Therapie wird selbstverständlich nach den Leitlinien der entsprechenden Fachgesellschaften durchgeführt.