Sollten Sie bestimmte Vorsorgeangebote der Krankenkassen nicht nutzen, kann Sie das unter Umständen teuer zu stehen kommen.

Betroffen hiervon sind zunächst die nach dem 01.04.1987 weiblich Geborenen und die nach dem 01.04.1962 männlich Geborenen. Sollte bei Ihnen eine chronische Erkrankung auftreten, werden Sie nicht von der Zuzahlungspflicht befreit, sondern müssen bis zu 2% Ihres Jahresgehaltes an Zuzahlungen leisten.

Dabei gilt, dass die Vorsorgeuntersuchung als in Anspruch genommen gilt, wenn Sie sich über die jeweiligen Früherkennungsmaßnahmen vom Arzt beraten ließen, wenn Sie das erforderliche Anspruchsalter erreicht haben. Die Beratung muss innerhalb von 2 Jahren nach Erreichen der jeweiligen Altersgrenze durch einen Arzt erfolgen, der auch berechtigt ist, die Untersuchung durchzuführen.

Die Beratungspflicht besteht vorerst nur für die Früherkennung von Brustkrebs, Darmkrebs und Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom).